Oberalm geht im Wohnbau moderne Wege

Das Wohnprojekt auf dem Gelände der Schweppes-Siedlung hat Stefan Kraft überzeugt.
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Auf dem Schweppes-Areal entstehen Penthouse-Wohnungen – Bgm. Gerald Dürnberger (SPÖ, l.) und Ditfried Kurz sind stolz auf das „perfekte Beispiel für Nachverdichtung“.
Auf dem Schweppes-Areal entstehen Penthouse-Wohnungen – Bgm. Gerald Dürnberger (SPÖ, l.) und Ditfried Kurz sind stolz auf das „perfekte Beispiel für Nachverdichtung“.
SN/Jakob Hilzensauer

Die Nähe zum Sportzentrum Rif wird wohl der größte Beweggrund gewesen sein, dass Skispringer Stefan Kraft sich entschieden hat, ein Haus in Oberalm zu kaufen.

Genauer gesagt, hat er bei einem von 20 Penthouse-Häusern mit zirka 95 Quadratmeter Fläche zugeschlagen. Bezugsfertig sind die ersten zehn Massivbau-Einheiten ab April 2017. Die weiteren zehn Penthouse-Wohnungen werden in Holzbauweise im Jahr darauf errichtet.

Umgesetzt wird das Projekt von Inhaber und Bauplaner Ditfried Kurz, der 2003 die Schweppes-Betriebsstätte gekauft hat. Für Oberalms Bürgermeister Gerald Dürrnberger ein Goldgriff: "Das ist ein perfektes Beispiel für Nachverdichtung: Ein Nahversorger vor Ort, öffentliche Verkehrsmittel vor der Haustür, Carports, Grünfläche vor dem Fenster und ein herrlicher Ausblick - was will man mehr."

Die Lärmbelästigung durch die angesiedelten Betriebe ist laut Planer Kurz kein Problem. Neben den 20 Penthouses werden noch mehrere Wohnungen errichtet, diese sind aber bereits alle verkauft. Von den Penthouses sind hingegen noch einige zu haben. Die Preise beginnen bei etwa 390.000 Euro. Die Wohnungen sind alle förderungswürdig, man darf also laut neuer Wohnbauförderung mit einem Zuschuss von rund 50.000 Euro rechnen. HILZ

Dies ist ein Artikel aus der gedruckten Ausgabe der "Salzburger Woche".
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