LEBEN IM SCHLOSS

€ 1 575 000,00 Kauf
350 m2
5023 Guggenthal

Objektdaten

Adresse
5023 Guggenthal
Immobilien­typ
Einfamilienhaus, Haus, Wohnen
Gesamtfläche
3 800 m2
Wohnfläche
350 m2
Baujahr
2018
Online-ID
4591914
Anbieter-ID
SCHL01K 1
Stand vom
20.12.2018
Kauf­preis
€ 1 575 000,00
Provision für Käufer
3,00% des Kaufpreises zzgl. USt.
Parkmöglichkeit
Garage
Parkmöglichkeiten insgesamt
6

Liebevoll restauriert, wird der historische Charakter des ehemaligen erzbischöflichen Jagdschlosses erhalten und durch moderne Stilelemente komplementiert. Auf insgesamt 350 m² Wohnfläche befinden sich drei Etagen, die sich bestens für eine Kombination aus Wohnen und Arbeit anbieten. Dank der Verbindung mit dem Nebengebäude, das ausreichend Platz für eine Doppelgarage sowie die Haustechnik bietet, entsteht zudem eine überdachte, nach Süd-Westen hin ausgerichtete Terrasse, die den Blick auf weitläufige Wiesenflächen freigibt. Die Grundstücksfläche beträgt ca. 3.800 m². Bis zu weiteren 22.000 m² Grünland können zusätzlich zum Schloss erworben werden - damit wird der Traum einer ländlichen Idylle endgültig perfekt. Das Erdgeschoß dieses nahezu quadratischen Bauwerks erstreckt sich auf ca. 150 m² , die in vier Räume gegliedert sind. Ausgestattet mit einer Teeküche, sind die separat vom zentralen Vorraum aus begehbaren Zimmer als Arbeitsbereiche oder Ateliers ebenso perfekt geeignet wie als Wohnflächen. Im Obergeschoß befindet sich auf ca. 150 m² neben Küche und Bad auch ein zusätzliches geräumiges Schlafzimmer sowie ein repräsentativer, offen angelegter Wohn-Essbereich. Wie auf den übrigen Etagen, sorgt auch hier ein offener Kamin für ein wohliges und einladendes Ambiente. Das Highlight des ausgebauten ca. 77 m² großen Dachgeschosses ist zweifellos das riesige, elektrisch öffenbare Fenster in der Dachfläche, das mit einer Größe von 1,80 m x 3,24 m nicht nur einen sonnendurchfluteten Rückzugsort verspricht, sondern darüber hinaus auch den Blick auf die malerische Kirche von Gut Guggenthal gewährt.


Ausstattung

Abbrucharbeiten und Umbauten: Aufbauend auf einer bauhistorischen Bestandsaufnahme werden nur Zwischenwände entfernt, die nicht aus der Errichtungszeit des Gebäudes stammen und keinerlei tragende Funktion haben. Auch die neuen Türdurchbrüche erfolgen im Bereich bereits vorhandener und wieder verschlossener Türdurchbrüche. Die Holztreppe in den Dachraum wird durch eine neue Holztreppe ähnlicher Bauart ersetzt, um die Durchgangshöhen und die Begehbarkeit der Treppe zu verbessern. Der erdberührte Fußbodenaufbau im EG wird komplett erneuert, um die Nutzbarkeit der Räume zu verbessern. Der neu hergestellte Fußboden wird mit Heizestrich auf Unterlagsbeton (genauer Aufbau siehe Plan) ausgeführt, um durch die Bauteiltemperierung Feuchtschäden entgegenzuwirken. Die derzeit zugemauerten Fensteröffnungen werden wiederhergestellt und die neu zu errichtenden Fenster dem Bestand angepasst ergänzt. Fassade: Die denkmalgeschützte Fassade bleibt bestehen und wird in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt saniert. Die Ergänzung bzw. wo erforderlich Erneuerung der Kalkputzoberflächen erfolgt in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt. Die Farbgebung wird vor Ausführung dem vorhandenen Bestand angepasst bemustert und ebenfalls mit dem BDA abgestimmt. Die an einer Seite des Turmanbaus vorhandene Eternitfassade wird entfernt und die Putzelemente darunter wiederhergestellt. Fenster: Da im Bestand von Sprossenteilung und Beschlagdetails her verschiedene Fenstertypen vorhanden sind, wird in der Ausführungsphase ein Fensterkonzept mit dem Bundesdenkmalamt erarbeitet. Dabei wird auch definiert, welche Fenster erhalten werden können bzw. welche auf Grund der schlechten Substanz erneuert werden müssen. Jedenfalls werden auch neu zu errichtende Fenster als Kastenfenster ausgeführt. Türen: Die vorhandenen Türöffnungen und teilweise historischen Türstöcke sollen wenn möglich restauriert werden, bzw. falls erforderlich dem Bestand angepasst erneuert werde. Die neu herzustellenden Türblätter werden dem historischen Bestand angepasst. Bodenbeläge: Die wenigen historisch erhaltenen Böden, wie der Kalkestrich im Dachgeschoß, sowie Steinböden oder historische Holzböden werden nach Möglichkeit restauriert. In den übrigen Bereichen (mit Ausnahme der Nassräume) erfolgt die Ausführung von traditionellen Holz- und Natursteinböden. Dachausbau: Da der Dachstuhl ebenfalls als denkmalpflegerisch erhaltenswert eingestuft wurde, erfolgt der Ausbau des Ateliers im Dachgeschoß als eigenständiger Einbau – es wird keine Zwischensparrendämmung bzw. Aufsparrendämmung vorgesehen. Auf Grund des erforderlichen Brandschutzes muss die vorhandene Dachkonstruktion EI 30-verkleidet ausgeführt werden. Die neuen Dachflächenfenster werden flächenbündig eingebaut; die Alukonstruktion wird dunkelgrau beschichtet. Es wird kein außenliegender Sonnenschutz vorgesehen. Dachdeckung: Die Ausführung erfolgt in Eternit Rhombus, Farbe anthrazit, wie die derzeitige Deckung. Die Dachform bleibt unverändert. Keller, Fundierung: Der partiell vorhandene Keller unter dem Durchgang bleibt erhalten; ebenso die Fundamente mit den befundeten Fundamenthälsen. Auf die vorhandene Ausladung der Fundamente wird bei der Neuherstellung des erdberührten Fußbodens im EG Rücksicht genommen. Nebengebäude: Das Nebengebäude dient als Doppelgarage für die zwei erforderlichen Pflichtstellplätze, als Einlagerungsraum, sowie zur Aufnahme der Haustechnik. Die Anbindung an das Bestandsgebäude erfolgt über einen Technikschacht. Die äußere Farbgebung ist gänzlich dunkelgrau bis schwarz vorgesehen, durch eine Sichtschalung Lärche geschwärzt vor den Ziegelwänden und der Dachdeckung mit besandeter Dachpappe auf der geplanten Holzkonstruktion des Dachstuhls. Das Zeltdach wird rundumlaufend mit einem 1,50 m auskragenden Vordach ausgeführt. Die südseitige gedeckte Terrasse nimmt die Flucht des Mittelganges des Bestandsgebäudes auf. Für die Erweiterung des Nebengebäudes durch die Terrasse wird aus Gründen der zeitgemäßen Nutzung und besseren Funktionalität des Bestandsgebäudes ebenfalls um Ausnahmegenehmigung angesucht, da die Errichtung einer gedeckten Terrasse direkt am Bestandsgebäude jedenfalls nicht möglich ist.


Lage

Nur wenige Autominuten von der Altstadt entfernt, liegt Schloss Guggenthal auf einem Plateau am Fuße des Gaisbergs, das den Blick auf den Hausberg der Mozartstadt einerseits sowie auf das Salzburger Becken andererseits gewährt. Dieser ganz speziellen Lage verdankt der Ort auch seinen Namen, der bereits im 13. Jahrhundert erstmals belegt wurde und auf das Hinunterblicken ins Tal („Gukkenthal“) verweist. Verkehrsgünstig angebunden an die Wolfgangsee Bundesstraße, die die Landeshauptstadt mit dem Salzkammergut verbindet, besticht Guggenthal durch die ebenso einfache wie schnelle Verbindung von städtischem Flair hin zu ländlichem Charme über den Dächern Salzburgs.

MAYWEG Immobilien GmbH

Ihr Ansprechpartner

Markus Eberharter MBA

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Kontaktaufnahme auf immo.sn.at, Objekt SCHL01K 1 - vielen Dank!