Haus & Garten

7 Überlebenstipps für Zimmerpflanzen: So geht Zimmergarteln

Um die Zimmerpflanzen am Leben zu halten, braucht es keinen all zu grünen Daumen. Mit ein paar Tipps rund um die Pflege und den Standort, bleiben die Pflanzen länger schön.

Auch Zimmerpflanzen brauchen das ganze Jahr Aufmerksamkeit. SN/Oleksii - stock.adobe.com
Auch Zimmerpflanzen brauchen das ganze Jahr Aufmerksamkeit.

Irgendwann hören Familien und Freunde auf, zu feierlichen Anlässen Topfpflanzen mitzubringen. Dann bekommt man zu hören: 'Du bringst doch deine ganzen Pflanzen um.' Die Wahrheit tut weh, doch ganz falsch liegen sie damit nicht, denn lange überlebt eine Zimmerpflanze in der eigene Wohnung wirklich nicht. Doch was ist der Grund dafür? Was brauchen Zimmerpflanzen und wie kann man sie auch ohne 'grünen Daumen' retten?

Mit diesen Tipps gibt man sich und den Zimmerpflanzen die Chance auf ein langes, gemeinsames Leben:

1. Licht ist Leben

Gerade in den Wohnräumen ist merklich weniger Licht. Sind auch noch Vorhang oder Jalousien zu, ist für die Topfblumen kaum ein Überleben möglich. Die Folge: Blätter werden gelb und fallen ab. Besonders häufig beim Ficus benjamin zu beobachten. Daher die Pflanzen direkt ans Fenster stellen!

2. Blätter von Staub reinigen

Die Schmutzschicht auf den Blättern von Gummibaum & Co nimmt noch eine Portion Licht weg. Wann immer möglich, die Pflanzen deshalb vom Staub befreien. Abduschen oder mit verdünnter Milch, abgestandenem Bier oder Schwamm reinigen.

3. Gießen mit abgestandenem Wasser

Kein frisches Leitungswasser zum Gießen verwenden. Besser einige Tage stehen lassen oder Regenwasser verwenden. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben. Bewährt hat sich auch das Kochwasser von Kartoffeln (ungesalzen!). Vor allem bei Orchideen wird damit die Pflanze mit Mineralien versorgt.

4. Keine "nassen Füße"

Gießwasser im Übertopf oder Untersetzer ist der Hauptgrund für kranke oder abgestorbene Zimmerpflanzen. Deshalb: 30 Minuten nach dem Gießen darf kein Wasser im Untersetzer zu finden sein. Sonst droht Wurzelfäulnis.

5. Im Winter weniger düngen

Stehen die Zimmerpflanzen in warmen Wohnräumen, dann müssen sie nur alle zwei Wochen gedüngt werden: Blütenpflanzen alle ein bis zwei Wochen, Grünpflanzen alle zwei bis drei Wochen.

6. Die besten Pflanzen fürs Wohnzimmer

Bei den Grünpflanzen zählen nach wie vor der Yucca, aber auch Ficus benjamin und Zamioculcas zu den robustesten. Die beliebte Phalaenopsis-Orchidee ist ideal für geheizte Wohnräume, aber auch in den nächsten Wochen der Weihnachtsstern.

7. Pflanzen für kühle Räume

Da gehören die Alpenveilchen (Cyclamen) und die Zimmerazaleen dazu. In Wintergärten, die auch bei Sonnenschein gelüftet werden, gedeihen Kamelien (nie mehr als 15 Grad) hervorragend.

Aufgerufen am 17.01.2022 um 04:53 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/haus-garten/7-ueberlebenstipps-fuer-zimmerpflanzen-so-geht-zimmergarteln-71296786

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