Garten & Energie

Sonnenschutz für die Terrasse - Welche Markise soll es sein?

Früher oder später ist er da, der heiß ersehnte Sommer. Spätestens dann kommt auf vielen Terrassen wieder die Frage nach der richtigen Beschattung auf.

Wenn es um Schattenspender geht, ist die Markise äußerst beliebt. SN/markilux
Wenn es um Schattenspender geht, ist die Markise äußerst beliebt.

Der Sommer steht vor der Tür und die Gartensaison hat längst begonnen. Nun, da wir uns wieder vermehrt in unseren Gärten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufhalten, bleibt die Frage nicht aus, auf welche Weise schattige Rückzugsplätze geschaffen werden können.
Eine der beliebtesten Lösungen hierfür ist laut Dirk Geigis, Referent für Marketing und Kommunikation von Somfy Österreich, eine fest installierte Markise, die entweder per manueller Kurbel oder per Motorantrieb aus- und eingefahren werden kann.

Vorteile einer Markise

Markisen bieten einen effektiven Schutz vor starker Licht- und Wärmeeinwirkung sowie vor UV-Strahlung. Zudem stellen bei entsprechender Material- und Verarbeitungsqualität weder leichter bis mäßiger Wind noch Regen ein Problem für die Markise dar. So kann auch bei weniger gutem Wetter gemütlich Zeit auf dem Balkon oder der Terrasse genossen werden.

Kurbel oder motorisierte Markise?

Früher wurden die meisten Markisen per Handkurbel aus- beziehungsweise eingefahren. Heute liegen motorisierte Markisen voll im Trend. Vorteil der elektrischen Bedienung ist nicht nur die Bequemlichkeit, die eine Steuerung mittels Steuereinheit oder Fernbedienung mit sich bringt, sondern auch eine konstante Tuchspannung ohne Wellenbildung sowie eine erhöhte Lebensdauer der Markise, die durch das ruckfreie Öffnen und Schließen gewährleistet wird.
Laut Geigis nutzen private Bauherren zunehmend auch die Möglichkeit einer Automatisierung ihrer Markise. So kann die Markise beispielsweise mittels Sonnensensor zum richtigen Zeitpunkt in die passende Position gebracht werden, um an heißen Sommertagen frühzeitig für Beschattung zu sorgen. Die Möbel bleichen nicht aus, und die Fliesen sowie der angrenzende Innenraum bleiben angenehm kühl. Damit auch der Stoff der Markise selbst geschützt ist, wird dieser über einen Sensor bei zu starkem Wind automatisch eingefahren und sicher in der Kassette aufbewahrt.
Darüber hinaus können elektrische Markisen heutzutage optional mit Beleuchtungselementen, komfortabler Bedienungstechnik und zusätzlichen Extras wie Wärmestrahlern kombiniert werden. Gemütlichen Abendstunden und herbstlichen Tagen auf der Terrasse steht damit nichts mehr im Weg.

Auswahl der geeigneten Markise

Die Wahl der perfekten Markise ist nicht immer ganz einfach. Verschiedenste Ausführungen und Designs stehen heutzutage zur Auswahl. Um die passende Markise zu finden, sollten grundsätzlich einmal der Einsatzort und die eigenen Ansprüche definiert werden. Generell unterscheidet man zwischen:

Kassetten-Markise
Kassetten-Markisen schützen Markisentuch und -technik im eingefahrenen Zustand rundum und sorgen damit für lange Haltbarkeit.

Halbkassetten-Markise
Das eingefahrene Ausfallprofil umschließt zusammen mit dem Markisendach Tuch und Technik. Die Markise ist besser geschützt als bei einer offenen Ausführung.

Offene Markise
Offene Markisen ohne schützende Kassette eignen sich vor allem dann, wenn
ein Dachüberstand, Wandvorsprung oder Balkon die eingefahrene Markise vor Witterungseinflüssen schützen können.

Markise mit ausfahrbarem Volant
Ein ausfahrbarer Volant sorgt auch bei tiefstehender Sonne für optimalen Licht- und Blendschutz.

Aufgerufen am 16.06.2021 um 09:04 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/garten-energie/sonnenschutz-fuer-die-terrasse-welche-markise-soll-es-sein-69649810

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