Garten & Energie

Hochbeet selber bauen - 4 Tipps für den eigenen Garten

Das Hochbeet erobert seit Jahren die heimischen Gärten. Doch warum ist das Hochbeet so beliebt und wie kann man es selbst errichten?

Bei manchen Dingen fragt man sich, warum es sie nicht schon längst gibt. Das Hochbeet ist so ein Beispiel. Haben sich die Leute früher lieber gebückt oder ist bloß keiner auf die Idee gekommen, das Beet einfach höher zu situieren? Jetzt hält es allerdings in vielen Gärten Einzug, und das ist gut so. Gerade Küchenkräuter und Salate sind die idealen Bewohner.

Tipp 1: Verschiedene Arten eines Hochbeetes

In den meisten Fällen kann man sich so ein Hochbeet selbst bauen. Im Fachhandel werden sie in verschiedenen Varianten angeboten, aus Kunststoff, Holz oder auch aus Beton. Das klingt auf den ersten Blick ein wenig seltsam, doch gerade für Hochbeete ist Beton gar kein schlechter Baustoff. Langlebigkeit, Robustheit und sehr gute Wärmespeicherung zeichnen Beton aus. Er nimmt die Sonnenwärme langsam auf und gibt sie auch langsam wieder an die Pflanzen ab.

Tipp 2: Die einfachste Variante

Einfacher geht die Sache in der Regel mit einem fertigen Bausatz. Das ist dann ein bisschen wie Lego-Spielen, die einzelnen Teile passen exakt zusammen, in der Mitte gibt es eine Querverbindung, damit das Hochbeet durch den Druck der Erde nicht einen "Bauch" macht. In vielen Fällen ist oben noch ein Frühbeetaufsatz montiert, womit man bereits zeitig im Jahr mit seinen Pflänzchen starten kann. Nach den Eisheiligen ist es aber besser, das Dach zu entfernen, außer die Wettervorhersage kündigt im Sommer Starkregenfälle oder Hagel an.

Tipp 3: Die Befüllung des Hochbeetes

Ganz unten muss auf jeden Fall ein Wühlmausgitter hinein, weil ansonsten schnell ungebetene Gäste im Hochbeet wohnen. Ähnliches gilt auch oben, wo eine "Nase" zur Abwehr von Schnecken ratsam ist. Unten ins Beet kommen als Erstes Reisig, Äste, Wurzelstöcke oder gehäckseltes Holz. Darauf folgen dann verschiedene Schichten mit frischem Kompost (möglichst aus eigener Erzeugung), Rindermist, Laub und Rasenschnitt. Oben braucht es dann eine hochwertige Pflanzenerde, in den meisten Fällen in Form von Kräutererde. Wichtig ist auch hier das Düngen. Hornspäne eignen sich zum Untermischen genauso wie fertige Rindermistpellets.

Tipp 4: Die Bepflanzung des Hochbeetes

Und dann kann es schon losgehen mit der Bepflanzung. Allerdings sollte man darauf achten, welche Sorten miteinander "können" und welche sich nicht mögen. Gerade Kräuter haben unterschiedliche Anforderungen an den Boden und an dessen Feuchte. All dies muss berücksichtigt werden, soll doch die Ernte bis in den Herbst hinein halten. Und schließlich ist auch die Platzfrage zu klären. Denn Hochbeete sind in der Regel nicht allzu groß und die Pflanzen brauchen später im Jahr noch genügend Raum zur Entfaltung.

Mehr zum Thema

Aufgerufen am 20.09.2019 um 12:12 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/garten-energie/hochbeet-selber-bauen-4-tipps-fuer-den-eigenen-garten-75477136

Kommentare

Schlagzeilen