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Grüner Rasen: Mit diesen 7 Tipps wird ein gelber Rasen wieder grün!

Einen gesunden, dichten und grünen Rasen, ohne gelbe Stellen wünschen sich die meisten Gartenbesitzer. Um jedoch den vertrockneten, gelben Rasen wieder in ein schönes Grün zu verwandeln sollten Sie diese 7 Gartentipps befolgen. Dafür müssen sie keinen grünen Daumen haben, sondern Zeit!

Viele Gartenbesitzer/innen wünschen sich einen perfekten grünen Rasen. SN/pixabay tookapic
Viele Gartenbesitzer/innen wünschen sich einen perfekten grünen Rasen.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Sonne strahlt. All das sind Anzeichen dafür, dass die Gartensaison eröffnet ist. Doch wenn Sie nun auf Ihren Rasen blicken, sehen sie vertrocknete, gelbe Stellen im Rasen? Um diesen wieder grün zu bekommen, müssen Sie kein Profigärtner sein, denn es kommt nur auf die richtige Rasenpflege an. Diese beginnt jedoch nicht erst im Frühling, sondern zieht über das ganze Jahr. Auch im Herbst und Winter müssen einige Dinge für einen grünen Rasen erledigt werden. Hier sind 7 Tipps, was Sie tun können, damit Ihr Rasen fit, gesund und grün bleibt.

1. Tipp: Boden aktivieren

Um einen gesunden, grünen Rasen zu erhalten muss dafür auch die Bodenqualität passen. Darum sollte vor allem auf den pH-Wert im Boden geachtet werden. Er darf weder zu niedrig, noch zu hoch sein. Um diesen Wert regelmäßig zu kontrollieren, gibt es in diversen Baumärkten ein Test-Set. Mit diesem Set können Sie jederzeit selbst eine Bodenprobe entnehmen und diese auf ihre Richtigkeit prüfen. Der ideale pH-Wert liegt bei sandigem Boden um 5,5 und bei lehmigem Boden um 6,0. Nur ein lebendiger, krümeliger Boden sorgt für kräftiges Wurzelwachstum. Damit das erreicht werden kann, sollten Sie zu Beginn einen Bodenaktivator aufbringen, welchen Sie in jedem Baumarkt erhalten. Denn erst wenn der Boden aktiviert ist, kann er Nährstoffe aufnehmen.

2. Tipp: Rasen düngen

Beim Rasendünger sollten Sie vorsichtig sein, denn bei Verwendung eines falschen Düngers, kann sich Ihr Rasen von grün auf gelb verfärben. Doch welcher Dünger ist nun der richtige, um einen grünen Rasen zu bekommen? Alles, was dem Regenwurm schmeckt, kommt auf den Rasen, daher sollten Sie einen organischen, biologischen Dünger kaufen. Nach dem Kauf eines geeigneten Düngers dürfen Sie diesen jedoch nicht willkürlich auf den Rasen auftragen. Die passende Dosierung ist von großer Bedeutung, denn zu viel Dünger schadet dem Rasen. Um eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden muss der Dünger gleichmäßig aufgetragen werden. Das Aufbringen des Rasendüngers sollte immer mit dem Streuwagen erfolgen.

3. Tipp: Der richtige Schnitt

Ein Fehler bei der Rasenpflege, welcher häufig vorkommt, ist der Schnitt des Rasens. Der falsche Schnitt ist oftmals eine Folge für einen gelben Rasen. Auf zwei Merkmale sollten Sie deshalb besonders achten, auf die richtige Länge und den Zeitpunkt. Die Länge des Rasens sollte bei mindestens vier Zentimeter und bei schattigen Stellen sogar bei 4,5 Zentimeter liegen. Niemals kürzer, sonst wächst Unkraut. Durch zu kurzes Mähen des Rasens, entfernen Sie viele junge Triebe sowie Blätter. Die Folge dafür sind gelbe Stellen im Rasen. Das erste Mal Rasenmähen sollte kurz nach dem Winter stattfinden. Lassen Sie die Halme jedoch noch ein bisschen auswachsen, bis Sie das erste Mal zum Rasenmäher greifen. Danach sollten alle Schnittreste sowie Blätter unbedingt entfernt werden, um dem Rasen Luft zum Atmen zu geben. Zusätzlich erreicht das Sonnenlicht die Wurzeln besser. Darum sollte auch regelmäßig im Herbst der Rasen von Laub befreit werden um ihm auch in dieser Jahreszeit schon reichlich Licht und Luft zu gewähren.

Auf die richtige Schnittlänge muss geachtet werden. SN/pixabay skitterphoto
Auf die richtige Schnittlänge muss geachtet werden.

4. Tipp: Vertikutieren

Erst nach dem zweiten Mähen ist der richtige Zeitpunkt fürs vertikutieren gekommen. Beim zweiten Mal Rasenmähen wird der Rasen nämlich etwas kürzer gemäht. Danach haben die Gräser genügend Wurzeln, um nicht beim Vertikutieren ausgerissen werden. Zusätzlich ist der Boden ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sodass die Spuren nach einigen Wochen wieder verschwinden. Wichtig ist, dass der Vertikutierer nur auf trockenen Rasenflächen zum Einsatz kommt. Bei der richtigen Rasenpflege können Sie Ihren Rasen von April bis September vertikutieren.

5. Tipp: Quarzsand und Kompost aufbringen

Bei schweren, verdichteten Böden eine Schicht Quarzsand gemischt mit gesiebtem Kompost auftragen, denn diese Maßnahme lockert den Rasen von Verdichtungen auf. Zusätzlich ist der mit Quarzsand angereicherte Rasen besser belüftet und gleicht leichte Unebenheit aus.

6. Tipp: Nachsäen

Haben Sie es geschafft einen grünen, gesunden Rasen zu bekommen, verzweifeln Sie nicht bei einzelnen kahlen und gelben Stellen. Diese kleinen Fehler lassen sich durch einfaches Nachsäen beheben und reparieren. Verwenden Sie für die Kahlstellen jedoch Qualitätssaatgut und nicht Billigsaatgut, denn dieses ist nicht hitzefest und bildet keinen dichten Rasenteppich.

7. Tipp: Heuer noch zwei Mal düngen

Wenn Sie Ihr Ziel eines perfekten grünen Rasens erreicht haben, sollten Sie trotzdem nicht mit der Rasenpflege aufhören. Um den grünen Rasenteppich zu erhalten, müssen auch im Sommer und Herbst noch Vorkehrungen getroffen werden. Deshalb gleich vormerken und notieren: Ende Juni und im Oktober wird noch einmal gedüngt. Damit sind die Gräser so kräftig im Wachstum, dass sie Unkraut unterdrücken.

Quelle: SN

Aufgerufen am 17.09.2019 um 07:07 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/garten-energie/gruener-rasen-mit-diesen-7-tipps-wird-ein-gelber-rasen-wieder-gruen-7514752

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