Bauen & Wohnen

Eine App zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl

Einbrecher nutzen den Urlaub, um in Häuser und Wohnungen einzudringen. Neue Systeme vernetzen Alarmanlagen mit anderen Smarthome- Anwendungen.

Das komplette Haus kann mit allen Funktionen via App gesteuert werden. SN/siblik
Das komplette Haus kann mit allen Funktionen via App gesteuert werden.

In der Urlaubszeit locken verwaiste Häuser und Wohnungen verstärkt Einbrecher an. Alarmanlagensysteme schrecken ab. Hingegen sind falsche Bewegungsmelder, eine Kameraattrappe, ein Sirenen oder ein Pickerl "Achtung Alarmanlage" kein sicherer Schutz vor Einbrechern. "Profi-Einbrecher erkennen die Attrappen, die Scheinsicherheit ist schnell durchschaut. Echte Sicherheit gehört in Profi-Hände", rät Christoph Zeuner, Sicherheitsexperte von Telenot Österreich (Vorchdorf). "Wenn Einbrecher erkennen, dass das Haus eine zertifizierte Alarmanlage hat, verschwenden sie keine Zeit und gehen zum nächsten Objekt. Denn die Täter wählen meist den Weg des geringsten Widerstands, weil ein Einbruch ja auch immer schnell gehen muss. So ist eine ungesicherte Terrassentür mit einem Schraubenzieher innerhalb von 30 Sekunden aufgebrochen."

Funkalarmanlagen sollen das Eigenheim schützen

Immer mehr kommt es dabei zu einer Vernetzung zwischen Smarthome-Technologien und Alarmsystemen. Laut einer deutschen Studie möchte sich jeder Dritte in den nächsten zwölf Monaten eine smarte Anwendung für zu Hause anschaffen. Und dabei steht das Thema Sicherheit sowohl bei Frauen als auch bei Männern an erster Stelle. Viele Interessenten haben aber immer noch Respekt vor komplizierter Technik und aufwendigen Installationen. "Das Thema Sicherheit und einfache Installation ist für uns schon lang im Fokus und gemeinsam mit unserem Partner Diagral haben wir nun ein Funkalarmanlagepaket entwickelt, das am Smarthome-Markt wohl einzigartig ist. Und das, sowohl was den Preis als auch die einfache Installation betrifft", sagt Norbert Ahammer, Geschäftsführer des österreichischen Smarthome-Spezialisten Siblik. Die Funkalarmanlage kann im Neubau, aber auch im bestehenden Eigenheim oder Büro ohne zu stemmen oder Kabel zu verlegen installiert werden.

Regelung der Alarmsysteme durch eine App

Alle Komponenten sind per Funk vernetzt und werden über Akkus mit Energie versorgt. Die Anlage kann auch weitere Smarthome-Funktionen wie Beleuchtung, Beschattung und Heizung integrieren. Eine Erweiterung auf Rauch- und Wassermelder ist ebenso möglich. Zur Installation und Konfiguration einer Smarthome-Komponente braucht man auch keinen Profi mehr, die Smarthome-Connect-Box kann ohne professionelle Hilfe installiert und in Betrieb genommen werden. Die Smarthome-Connect-Box wird einfach an den Router des Internetanbieters angeschlossen, eine weitere Konfiguration der Box ist nicht notwendig. Die integrierte Box verbindet sich mit dem Netzwerk und das ganze System kann über eine App am Mobiltelefon oder Tablet gesteuert werden.

Durch die patentierte TwinBand-Technologie ist das Alarmsystem vor Manipulation und Funkstörung geschützt. Beim versuchten Entfernen des Melders oder Alarmierungsgeräts wird sofort Alarm ausgelöst. Die Übertragung von Notrufen und Informationen des Alarmsystems erfolgt gleichzeitig über zwei völlig unabhängige Frequenzbänder. Wird eines gestört, weicht es vollautomatisch auf das andere aus.

Bei Stromausfall funktioniert die Anlage autark mit einem Transponder zum Aktivieren oder Deaktivieren. Bei einer Integration von Beleuchtung und/oder Beschattung, die auch über App bedienbar sind, können "Szenen" eingestellt werden. So kann zum Beispiel "Verlassen des Hauses" so programmiert werden, dass automatisch die Funkalarmanlage aktiviert wird, die Lichter aus und die Rollläden zu sind. Oder wenn Alarm ausgelöst wird: Alarm an, Licht an und Rollläden rauf.

Quelle: SN

Aufgerufen am 05.04.2020 um 01:52 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/bauen-wohnen/eine-app-zum-schutz-vor-einbruch-und-diebstahl-72597025

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