Bauen & Wohnen

Die richtige Pflege für Naturholzböden

Gerade in der trockenen Jahreszeit muss ein Naturholzboden richtig gepflegt werden. Die Feuchtigkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Vor allem im Winter sollten Naturholzböden ausreichend gepflegt werden.  SN/renderwerk.at - mafi
Vor allem im Winter sollten Naturholzböden ausreichend gepflegt werden.

Eigentlich sind moderne Naturholzböden im Hinblick auf ihre Pflege recht anspruchslos. In der Regel genügt es, den Boden ein Mal pro Monat mit warmem Wasser und einer guten Holzbodenseife zu wischen. Im Winter verlangt er jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit, um auch den Rest des Jahres in Topform zu bleiben.

Mit diesen Tipps pflegen Sie Ihren Naturholzboden im Winter richtig

Damit sich der Holzboden im Winter so richtig wohlfühlt, sollten folgende, einfache Regeln beachtet werden.

Tipp 1: Seifenpflege
Generell ist - nicht nur im Winter - auf eine regelmäßige Seifenpflege zu achten. Im Winter kann die Seifendosis erhöht werden, damit genügend Fette den Boden unempfindlich gegenüber Streusalz und allgemeine Verschmutzungen machen.

Tipp 2: Optimale Luftfeuchtigkeit
Ganz entscheidend für den Zustand und den Qualitätserhalt eines Holzbodens sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit eines Raums. Bei niedriger Umgebungsfeuchte, wie dies während der Heizperiode über die Wintermonate der Fall ist, gibt das Holz Feuchtigkeit ab und verringert sein Volumen. Die ideale Luftfeuchtigkeit für Mensch und Boden liegt zwischen 40 bis 60 Prozent bei 21 Grad Celsius Raumtemperatur. Dennoch kann es zu Fugenbildung kommen, wenn in den mit Holzfußböden ausgestatteten Räumen die Luftfeuchtigkeit zu weit absinkt. Diesem Effekt kann schon bei der Wahl des richtigen Holzbodens entgegengewirkt werden.

Tipp 3: Auf das Raumklima achten
Auch für das Wohlbefinden des Menschen ist ein gesundes Raumklima erforderlich. Zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben Zimmerpflanzen und regelmäßigem Lüften haben sich vor allem Luftbefeuchter als hilfreich erwiesen. Wer über eine Fußbodenheizung verfügt, sollte in den Wintermonaten - insbesondere vor dem Wischen oder Nachölen - die Temperatur rechtzeitig absenken. Die Oberflächentemperatur des Bodens sollte zu keinem Zeitpunkt 29 Grad Celsius übersteigen, denn dann kann der Boden zu stark austrocknen und unter Umständen sogar reißen.

Um noch lange Freude am Holzboden zu haben, bedarf es neben etwas Aufmerksamkeit und Hingabe nur der Einhaltung dieser einfachen Grundregeln.

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.02.2019 um 06:10 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/bauen-wohnen/die-richtige-pflege-fuer-naturholzboeden-65252686

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