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Mit energieeffizienten Sonnenschutzsystemen Geld sparen

An heißen Sommertagen soll es in den eigenen vier Wänden möglichst kühl sein. Eine ökologische Lösung bieten zeitgemäße Sonnenschutzsysteme.

Es ist nicht nur ein "Empfinden": Die Sommer in Österreich werden tatsächlich immer heißer. Eine Auswertung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ergab, dass die durchschnittliche Dauer einer Hitzewelle in den Landeshauptstädten in den letzten Jahrzehnten um rund zwei Tage zugenommen hat.
Was den einen eine Qual war, erwies sich für die anderen als Segen: Die heißen Tage der letzten Jahre brachten vor allem Klimaanlagenerzeugern gute Einnahmen, den Nutzern hingegen oft "ungeahnte" Stromkosten.

Klimaanlage verursachen hohe Kosten

Günstig ist diese Art der Abkühlung nämlich in zweierlei Hinsicht nicht: Klimaanlagen, die im Prinzip wie Kühlschränke funktionieren, verursachen schon bei 30 Betriebstagen rund 500 bis 600 Kilowattstunden Stromverbrauch. Laut Berechnungen der Energie Steiermark steigt der Strombedarf eines durchschnittlichen Haushalts durch den Einsatz von Klimaanlagen um rund 15 Prozent. Auch die Umweltbilanz fällt für die Klimaanlagen damit nicht wirklich günstig aus.

Eine weitaus billigere und vor allem ökologischere Lösung findet sich im Einsatz moderner Sonnenschutzsysteme. "Offenbar ist vielen Menschen noch zu wenig bewusst, welchen Beitrag intelligente, dynamische Sonnenschutzsysteme hier leisten können", sagt Peter Gubisch, Geschäftsführer der Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH in Adnet.



Energiesparende Sonnenschutzsysteme

Vor allem außenliegender Sonnenschutz sei die effizienteste und energiesparendste Methode, um eine sommerliche Überwärmung zu vermeiden. Das Prinzip: "Raffstores und Rollläden lassen die direkten Sonnenstrahlen in der heißen Jahreszeit erst gar nicht bis an die Fensterscheiben heran." Das reduziere die Raumtemperatur um bis zu zehn Grad Celsius gegenüber unbeschatteten Räumen, sagt Peter Gubisch. "Der Energieeinsparungseffekt ist enorm, vor allem, wenn man bedenkt, dass zur mechanischen Kühlung der Raumtemperatur um ein Grad drei Mal so viel Energie benötigt wird wie zur Erwärmung derselben um ein Grad."

Wintereinsatz für die Sonnenschutzsysteme

Sonnenschutzsysteme haben ihre Einsatzzeit aber nicht nur im Sommer: In unseren Breiten leistet die Kraft der Sonne bis zu 500 Watt pro Glasflächen-Quadratmeter (raumseitig) an Energie, die während der Heizperiode ebenfalls als Wärmequelle genutzt werden kann. Um diese Energie richtig nutzen zu können, muss die Kraft der Sonne je nach Tages- und Jahreszeit und entsprechend den bautechnischen Gegebenheiten eingesetzt werden. So wie ein Thermostatventil die Heizung regelt, so regelt ein dynamischer Sonnenschutz den Wärmeeintrag über Fenster und Glasfassaden.

Sonnenschutzsysteme mittels Tablet oder Smartphone steuern

Natürlich hat auch die Smart-Home-Technologie die Sonnenschutzsysteme längst erreicht. Das ist mehr als sinnvoll, denn kaum jemand kann immer zu Hause sein, um zum optimalen Zeitpunkt die Rollläden zu bedienen. Eine Steuerung mit Zeitschaltuhren und Sensoren übernimmt diese Aufgaben und passt sich den wechselnden Licht- und Temperaturverhältnissen genau an. Scheint die Sonne zu stark, fährt die Markise automatisch aus und minimiert damit den Hitzeeintrag. Kommt Regen, werden Raffstore und Markisen automatisch zurückgefahren. Natürlich kann auch per Smartphone oder Tablet gesteuert werden, was gegebenenfalls auch ein "Eingreifen" von unterwegs ermöglicht.

Sonnenschutz zum Mitnehmen

Sonnenschutz ist eine effiziente Methode, um Energie und Kosten zu sparen. Diese Möglichkeit bleibt ab sofort auch nicht mehr nur Eigenheimbesitzern vorbehalten. Viele Vermieter erlauben ihren Mietern die Montage eines fest verschraubten Sonnenschutzes nicht, weil sie Beschädigungen fürchten. So wurde im Mietsektor vielfach auf innenliegende Systeme zurückgegriffen, die oft keinen wirksamen Schutz vor Überhitzung boten. Jetzt wird für dieses Problem eine innovative Lösung angeboten: Mit einem weiterentwickelten Außenrollo zur bohr- und schraubenlosen Montage bietet die Firma Schlotterer Sonnenschutz Systeme nun auch Mietern die Möglichkeit auf einen außenliegenden Sonnenschutz. Das "Blinos Rollo" ist bis zu einer Breite von 200 cm und einer Höhe von 240 cm einsetzbar und wird mit Klemmvorrichtung wind- und wetterfest am Fensterrahmen montiert. Fenster und Fassade bleiben damit unbeschädigt. Das System reduziert den Wärmeeintrag um 90 Prozent und lässt trotzdem viel Tageslicht in den Raum.

Quelle: SN

Aufgerufen am 19.06.2019 um 11:53 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/aktuelles-trends/mit-energieeffizienten-sonnenschutzsystemen-geld-sparen-68633677

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