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Einkaufen nach Plan

In der Seestadt Aspern in Wien gibt es eine gemanagte Einkaufsstraße. Das Konzept geht offenbar auf, denn die Kernzone lockt viele weitere Geschäfte und Betriebe an.

Die Seestadt Aspern wächst und damit auch das Angebot an Geschäften und Arbeitsplätzen. Aspern Development/APA-Hörmandinger SN/sn7aspern development/apa-hörmandinger
Die Seestadt Aspern wächst und damit auch das Angebot an Geschäften und Arbeitsplätzen. Aspern Development/APA-Hörmandinger

Fast fünf Jahre nach Einzug der ersten Bewohner und vier Jahre nach dem Start der ersten gemanagten Einkaufsstraße in der Maria-Tusch-Straße wächst die Seestadt Aspern, ein Stadtentwicklungsgebiet in Wien, sichtlich. Mit dem Seeparkquartier entsteht derzeit ein neuer Business-Hotspot mit zusätzlichen 3500 Quadratmetern Handelsfläche und über 30.000 Quadratmetern Bürofläche.

2012 gründeten die Wien 3420 aspern Development AG und SES Spar European Shopping Centers eine Einkaufsstraßengesellschaft als Joint Venture, um in der jungen Seestadt funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten und eine Stadt der kurzen Wege zu realisieren. In der ersten gemanagten Einkaufsstraße wurden 14 Shops beziehungsweise Lokale durch die Einkaufsstraßengesellschaft konzipiert, angemietet und vergeben. Branchen und Shoppartner wurden gezielt ausgewählt, um die Nahversorgung von Beginn an sicherzustellen.

"Stadtteilentwicklung ist für uns als Shopping-Center-Entwickler nicht neu. Auch als Betreiber wissen wir um den optimalen Branchenmix und den Bedarf der Bevölkerung gut Bescheid. Im neuen Seeparkquartier haben wir nun unter anderem dem Wunsch nach mehr Vielfalt in der Gastronomie entsprochen und das Nahversorgungsangebot der bestehenden Einkaufsstraße weiter ergänzt. Es ist für uns seit Beginn besonders spannend, bei diesem innovativen Projekt dabei zu sein. Und wir sehen die Entwicklung sehr positiv", resümiert Marcus Wild, CEO der SES Spar European Shopping Centers GmbH: "Die Shoppartner verzeichnen konstante Steigerungen und auch die Resonanz, die wir im Zuge unserer Mystery-Shopping-Recherchen bekommen, ist sowohl bei den Betreibern als auch auf Kundenseite überdurchschnittlich positiv."

Dass die Strategie aufgeht, zeigt sich auch darin, dass sich an den am "gemanagten" Teil der Einkaufsstraße angrenzenden Abschnitten schnell weitere Geschäfte und Dienstleister ansiedeln. "Uns ist wichtig, dass der gesamte Standort - also nicht nur die von uns betriebene Kernzone - langfristig floriert. Deshalb unterstützen wir von Anfang an Kooperationen und gemeinsame Marketing- und Community-Projekte", erklärt Wild.

"Im nächsten Jahr wird sich im Seeparkquartier noch viel verändern. Umso erfreuter sind wir, dass das Interesse an den Projekten so groß ist", ergänzt Wien-3420-Vorstand Alexander Kopecek: "Ende 2018 waren es über 2000 Menschen, die bereits in der Seestadt wirtschaften und arbeiten."

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