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Betrugsmasche auf Immobilienseiten: Jetzt kommt auch Airbnb ins Spiel

Von mehreren Nutzern wurden wir auf eine Betrugsmasche auf Immobilienseiten hingewiesen, welche die Plattform zur Vermietung und Buchung von Unterkünften Airbnb einbezieht.

Vorsicht vor verführerischen Immobilienangeboten. Spätestens dann, wenn vor der Besichtigung ein Vorschuss verlangt wird, ist von weiteren Schritten abzuraten. SN/pexels
Vorsicht vor verführerischen Immobilienangeboten. Spätestens dann, wenn vor der Besichtigung ein Vorschuss verlangt wird, ist von weiteren Schritten abzuraten.

Betrugsmasche auf Immobilienseiten

Vor einigen Monaten haben wir bereits von einer Betrugsmasche auf Immobilienseiten berichtet und es ist nicht verwunderlich, dass sich Betrüger immer wieder neue Strategien einfallen lassen. Von Nutzern wurden wir nun auf eine neue Betrugsmasche hingewiesen, welche vom Namen und der Seriosität von Airbnb profitiert.

Vorschussbetrug: Überweisung auf angebliches Airbnb-Konto

Die Masche sieht wie folgt aus: Über einer Immobilienplattform stößt man auf eine schöne und leistbare Mietwohnung, welche das Interesse an einem Besichtigungstermin weckt. Nach der Kontaktaufnahme bekommt man eine Antwort in gebrochenem Deutsch, mit Informationen zum Vermieter sowie dem weiteren Ablauf. Da der Vermieter im Ausland wohnt, verlangt er als Sicherheit einen Vorschuss auf ein Airbnb-Konto, welcher nach der Besichtigung wieder auf das Konto des Interessenten gehen soll.
Der vermeintliche Vermieter schreibt, dass durch das 'Airbnb Renting System' beide Parteien vor einem Betrug geschützt sind, bis der Mietvertrag unterzeichnet ist bzw. bis sich nach der Besichtigung der Interessent gegen die Wohnung entscheidet und den Schlüssel zurücksendet.
Wer darauf antwortet, bekommt bald eine mit dem Airbnb-Logo versehe E-Mail, welche den Betrag sowie angebliche Airbnb-Kontodaten enthält.

Zur Information: Airbnb wickelt Transaktionen auf der eigenen Webseite ab und sendet keine Zahlungsaufforderung via E-Mail. Es handelt sich hierbei um keine offizielle E-Mail des Unternehmens.

Was tun, wenn das Geld überwiesen wurde?

Ist das Geld überwiesen, hört man nichts mehr vom angeblichen Wohnungsbesitzer und auch der Schlüssel zur Besichtigung lässt auf sich warten.

Von besonders günstigen und "zu schön um wahr zu sein"- Angeboten besser die Finger lassen. Spätestens nach der Antwort auf Ihre Besichtigungsanfrage sollten Sie genau darauf achten, was vom Vermieter verlangt wird. Vorauszahlungen vor einer Besichtigung sind nicht üblich, führen Sie daher keinen Geldtransfer durch. Wer bereits Geld überwiesen hat kann versuchen es über die eigene Bank zurückzuholen. Wenn dies nicht mehr klappen sollte, dann kann der Geschädigte die Polizei kontaktieren.
Sie sind auf eine weitere Betrugsmasche aufmerksam geworden? Lassen Sie es uns wissen unter: immo@sn.at

Aufgerufen am 26.09.2018 um 03:02 auf https://immo.sn.at/immo-ratgeber/aktuelles-trends/betrugsmasche-auf-immobilienseiten-jetzt-kommt-auch-airbnb-ins-spiel-38455510

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