Mit diesen 7 Tipps wird ein gelber Rasen wieder grün!

Was können Hobbygärtner bei einem gelben bzw. braunen Rasen tun? Einen gesunden, dichten und grünen Rasen wünschen sich die meisten Gartenbesitzer. Um einen verfärbten Rasen wieder in ein schönes grün zu verwandeln braucht es nicht unbedingt einen grünen Daumen, sondern Zeit.

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Sonne strahlt. All das sind Anzeichen dafür, dass die Gartensaison eröffnet ist. Ein Blick in den Garten zeigt schnell, wo ein dringender Handlungsbedarf besteht - der einst so schöne grüne Rasen erstrahlt in gelb oder braun. Um den Rasen wieder grün zu bekommen müssen Sie kein Profigärtner sein, denn es kommt nur auf die richtige Rasenpflege an. Diese beginnt jedoch nicht erst im Frühling, sondern zieht über das ganze Jahr.

1.Tipp: Boden aktivieren

Um einen gesunden und grünen Rasen zu erhalten, muss die Bodenqualität passen. Darum sollte vor allem auf den pH-Wert im Boden geachtet werden. Er darf weder zu niedrig, noch zu hoch sein. Um diesen Wert regelmäßig zu kontrollieren, gibt es in diversen Baumärkten ein Test-Set. Mit diesem Set können Sie jederzeit selbst eine Bodenprobe entnehmen und diese prüfen. Der ideale pH-Wert liegt bei sandigem Boden um 5,5 und bei lehmigem Boden um 6,0. Nur ein lebendiger, krümeliger Boden sorgt für kräftiges Wurzelwachstum. Damit das erreicht werden kann, sollten Sie zu Beginn einen Bodenaktivator aufbringen, welchen Sie in jedem Baumarkt erhalten. Denn erst wenn der Boden aktiviert ist, kann er Nährstoffe aufnehmen.

2.Tipp: Rasen düngen

Beim Düngen sollten Sie vorsichtig sein, denn wird ein falschen Düngers verwendet, kann sich Ihr Rasen von grün auf gelb verfärben. Doch welcher Dünger ist nun der richtige? Kurz gesagt: Alles was dem Regenwurm schmeckt, kommt auf den Rasen. Daher sollten Sie einen organischen Dünger kaufen. Nach dem Kauf dürfen Sie diesen jedoch nicht willkürlich auf den Rasen verteilen. Die passende Dosierung ist von großer Bedeutung, denn zu viel Dünger schadet dem Rasen. Ein überdüngter Rasen kann sich braun färben und die Fläche sieht verbrannt aus. Um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten, sollte der Dünger immer mit einem Streuwagen verteilt werden.

3.Tipp: Der richtige Schnitt

Ein gelber Rasen ist oftmals das Resultat eines falschen Schnitts. Auf zwei Merkmale sollten Sie deshalb besonders achten:

  • die richtige Länge und
  • den Zeitpunkt.

Die Länge des Rasens sollte bei mindestens vier Zentimeter und bei schattigen Stellen sogar bei 4,5 Zentimeter liegen. Niemals kürzer, sonst wächst viel Unkraut. Durch zu kurzes Mähen des Rasens entfernen Sie viele junge Triebe sowie Blätter, was einen gelben Rasen zur Folge hat. Lassen Sie vor dem ersten Mal Rasenmähen nach dem Winter, die Halme noch ein bisschen auswachsen. Danach sollten alle Schnittreste sowie Blätter unbedingt entfernt werden, um dem Rasen Luft zum Atmen zu geben. Zusätzlich erreicht das Sonnenlicht die Wurzeln besser. Darum sollte auch regelmäßig im Herbst der Rasen von Laub befreit werden um ihm auch in dieser Jahreszeit reichlich Licht und Luft zu gewähren.

4.Tipp: Vertikutieren

Durch das Vertikulieren wird die Grasnarbe angeratzt und so sichergestellt, dass genügend Wasser und Nährstoffe an die Graswurzeln kommen. Erst nach dem zweiten Mähen im Frühling ist der richtige Zeitpunkt fürs Vertikutieren gekommen. Beim zweiten Durchgang wird der Rasen nämlich etwas kürzer gemäht. Danach haben die Gräser genügend Wurzeln, um beim Vertikutieren nicht gänzlich ausgerissen werden. Zusätzlich ist der Boden ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sodass die Spuren des Vertikulierens nach einigen Wochen wieder verschwinden. Wichtig ist, dass der Vertikutierer nur auf trockenen Rasenflächen zum Einsatz kommt. Bei der richtigen Rasenpflege können Sie Ihren Rasen von April bis September vertikutieren. Der Vorteil des Vertikulierens ist, dass die Gräser danach dichter und gesünder nachwachsen.

5.Tipp: Quarzsand und Kompost aufbringen

Bei schweren, verdichteten Böden eine Schicht Quarzsand gemischt mit gesiebtem Kompost auftragen, denn diese Maßnahme lockert den Rasen auf. Zusätzlich ist der mit Quarzsand angereicherte Rasen besser belüftet und gleicht leichte Unebenheiten aus.

6.Tipp: Nachsäen

Haben Sie es geschafft einen gesunden Rasen zu bekommen, verzweifeln Sie nicht bei einzelnen, kahlen und gelben oder braunen Stellen. Diese kleinen Fehler lassen sich durch einfaches Nachsäen beheben. Verwenden Sie für die Kahlstellen jedoch Qualitätssaatgut und nicht Billigsaatgut, denn dieses ist nicht hitzefest und bildet keinen dichten Rasenteppich.

7.Tipp: Unbedingt dranbleiben

Ist der rasen wieder grün, wäre es fatal die oben angeführten Tipps gleich zu vergessen und sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Um den grünen Rasenteppich langfristig zu erhalten, müssen ganzjährig Vorkehrungen getroffen werden. Deshalb gleich vormerken und notieren: Ende Juni und im Oktober wird noch einmal gedüngt. Damit sind die Gräser so kräftig im Wachstum, dass sie Unkraut unterdrücken.

Autor:in

SN

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